Am Pulsder Zeit.

Puls-Plasmanitrieren.

Ein Verfahren für thermochemisches Oberflächenhärten ohne Gefügeumwandlung.

In einer Vakuumkammer wird ein Stickstoff-Wasserstoff- Gemisch bei Unterdruck und mittels einer Stoßionisation in einen elektrisch leitenden Zustand gebracht. Die hohe energetische Wirkung des Gasgemischs auf die zu behandelnde Stahloberfläche ermöglicht eine solide und steuerbare Nitrierbehandlung bei vergleichsweise niedrigen Prozesstemperaturen von 380 bis 580 °C.
Die Vorteile

Erzeugt keine primären Emissionen

Kompakte, dichte und steuerbare Verbindungsschichten (Fe4N)

Höchste Maßstabilität unter allen Nitrierverfahren dank niedrigerer Behandlungstemperatur und gleichmäßiger Erwärmung

Maximale Reproduzierbarkeit

Höhere Dauerfestigkeit gegen abrasiven Verschleiß

Bessere Reib- und Gleiteigenschaften

Verbesserung der Korrosionsbeständigkeit bei un- und niedriglegierten Stählen

Auch ohne Verbindungsschicht möglich z.B. bei Hochglanzpolitur

Höhere Biegewechselfestigkeit

Weitere Details

Werkstoffunabhängige Nitrierbehandlung
für Stahl, Gusseisen,
Sinterstahl, Edelstahl usw.

Partielle Behandlung möglich

Abdeckungen mechanisch
oder mit Kupferpaste

Vor dem Plasmanitrieren werden die Bauteile i. A. fertig bearbeitet

Für Schüttgut nicht geeignet

Prozessvariationen

Plasmanitrocarburieren

Oxidieren

Spezifikationen

Chargengrößen von max. Ø 900 x 2.000 mm bis max. Ø 2.600 x 5.200 mm

Stückgewichte von wenigen Gramm bis max. 25 t

Typische Anwender

Automotive, Maschinenbau, Umwelttechnik, Werkzeugbau, Formenbau, Luftfahrtindustrie, Hydraulikindustrie, Antriebstechnik,

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